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Mama-Seele & Alltag
Warum es nie an mir lag, sondern an einem System, das nicht zu meinem Leben gepasst hat, und wie kleine Abläufe mir meine Ruhe und meine Kraft zurückgegeben haben.
Es gab eine lange Zeit in meinem Leben, in der ich morgens die Augen aufgemacht habe und mich schon erschöpft gefühlt habe, bevor ich überhaupt einen Fuß aus dem Bett gesetzt hatte, noch vor dem ersten Kaffee, noch bevor die Kinder wach waren, lief in meinem Kopf bereits diese endlose Liste ab, die Wäsche, die Küche, das Spielzeug im Flur, der Termin beim Kinderarzt und all die Kleinigkeiten, an die ich unbedingt noch denken musste.
Von außen sah unser Familienleben ganz normal aus, die Kinder waren versorgt, das Essen stand auf dem Tisch und irgendwie lief alles, aber in mir drin fühlte es sich ganz anders an, so als würde ich jeden Tag hinter meinem eigenen Leben herrennen und es nie ganz einholen, egal wie viel ich tat und wie sehr ich mich anstrengte.
Und weißt du, was ich damals über mich gedacht habe? Dass ich einfach nicht organisiert genug bin, dass andere Mamas das irgendwie besser hinbekommen, und dass ich mich nur mehr zusammenreißen müsste, dann würde es schon klappen, und genau von diesem Gedanken und davon, wie ich ihn endlich loslassen konnte, möchte ich dir heute erzählen.
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Ein Kopf, der nie still ist
Warum ich mich ständig erschöpft gefühlt habe
Das Anstrengendste war gar nicht die viele Arbeit, sondern dass mein Kopf nie zur Ruhe kam, denn wenn ich mit den Kindern auf dem Boden saß und spielte, dachte ich an die Wäsche, wenn ich die Wäsche zusammenlegte, plante ich schon das Abendessen, und wenn ich abends endlich auf dem Sofa saß, kreisten die Gedanken weiter um alles, was liegen geblieben war.
Ich habe jeden Tag mein Bestes gegeben, wirklich mein Allerbestes, und trotzdem hatte ich am Abend dieses nagende Gefühl, nicht genug geschafft zu haben, nicht genug gewesen zu sein, und vielleicht kennst du genau dieses Gefühl, dieses leise Ziehen im Bauch, wenn du dich abends hinlegst und an morgen denkst.
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Ich war nicht faul und nicht unorganisiert. Ich war einfach müde von einem Alltag, der nie aufgehört hat, in meinem Kopf weiterzulaufen.
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Mehr als ein unordentliches Zuhause
Wie Unordnung auf unsere Seele wirkt
Lange habe ich gedacht, Unordnung sei einfach nur ein optisches Problem, ein bisschen Chaos auf dem Küchentisch, ein Wäscheberg im Schlafzimmer, aber heute weiß ich, dass jedes Ding, das herumliegt, uns leise an eine Aufgabe erinnert, die noch offen ist, und dass all diese kleinen Erinnerungen zusammen unseren Kopf füllen, bis kein Platz mehr für Ruhe bleibt.
Bei mir hat sich das ganz deutlich gezeigt, ich war schneller gereizt, auch mit meinen Kindern, ich fühlte mich häufiger überfordert, und das Schlimmste war, dass ich die schönen Momente gar nicht mehr richtig genießen konnte, weil ich in Gedanken schon wieder in der Küche stand oder beim schönsten Sonnenschein im Garten ein schlechtes Gewissen wegen der ungewaschenen Wäsche hatte.
Volle Gedanken
jedes Ding ist eine offene Aufgabe
Weniger Geduld
schneller gereizt, auch mit den Kindern
Weniger Genuss
im Kopf schon wieder woanders
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Was wir jeden Tag tragen
Der Mama-Alltag ist schon anspruchsvoll genug
Wir Mamas tragen so unglaublich viel, nicht nur die Kinder auf unseren Armen, sondern auch diese unsichtbare Last in unserem Kopf, die Termine, die Geburtstage, die Arztbesuche, das Wissen, wann die Gummistiefel zu klein werden und wer welches Essen gerade nicht mag, und all das kostet jeden einzelnen Tag so viel Kraft, auch wenn es niemand sieht.
Irgendwann habe ich mich gefragt, warum ich mir zu all dem auch noch diesen Druck mache, ein perfekt aufgeräumtes Zuhause haben zu müssen, und warum ich so hart mit mir selbst bin, obwohl ich doch schon so viel leiste, und diese Frage war der Anfang von etwas ganz Neuem für mich.
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Ein ehrlicher Rückblick
Warum mehr Motivation nie die Lösung war
Jahrelang habe ich versucht, mich selbst zu optimieren, ich habe Listen geschrieben, feste Putztage eingeführt, mir schöne Aufbewahrungssysteme gekauft und immer wieder neue Routinen ausprobiert, die ich irgendwo gelesen hatte, und für ein paar Tage hat das sogar wunderbar funktioniert.
Aber dann wurde ein Kind krank, oder es kam eine anstrengende Woche, oder ich habe einfach mal schlecht geschlafen, und schon brach alles wieder in sich zusammen, und jedes Mal habe ich mir die Schuld gegeben und gedacht, dass ich eben doch nicht diszipliniert genug bin.
Heute weiß ich, dass es nie an meiner Motivation lag, sondern daran, dass diese Systeme für ein Leben gemacht waren, das nicht meines ist, für einen Alltag ohne Unterbrechungen, ohne Kinder, die plötzlich Hunger haben, und ohne all die kleinen Überraschungen, die ein echtes Familienleben ausmachen.
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Der Moment, in dem alles klar wurde
Die Erkenntnis, die alles verändert hat
Ich erinnere mich noch so genau an diesen einen Mittag, ich stand in der Küche, die Waschmaschine piepte, die Kinder warteten hungrig am Tisch, das Mittagessen war noch lange nicht fertig, und mitten in diesem Durcheinander kam mir plötzlich ein Gedanke, der mir buchstäblich die Tränen in die Augen getrieben hat.
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Nicht ich funktioniere nicht. Mein System funktioniert nicht.
Mein Leben besteht nun einmal aus Unterbrechungen, aus spontanen Kuscheleinheiten, verschütteter Milch und Fragen, die genau dann gestellt werden, wenn ich gerade etwas anderes mache, und ein System, das wirklich zu mir passt, muss genau das aushalten können, statt beim ersten kleinen Sturm zusammenzubrechen.
In diesem Moment ist so viel von mir abgefallen, all die Schuld, all das Gefühl, nicht gut genug zu sein, und an seine Stelle trat etwas ganz Sanftes, nämlich die Erlaubnis, es anders zu machen, auf meine Art, passend zu unserem Leben.
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Klein statt perfekt
Wie kleine Abläufe mein Zuhause verändert haben
Anstatt mich weiter durch große Aufräumaktionen zu quälen, habe ich angefangen, auf ganz kleine Abläufe zu setzen, die sich ganz natürlich in unseren Alltag einfügen, und ich habe gemerkt, dass Ordnung nicht an einem einzigen großen Tag entsteht, sondern aus vielen kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag ganz nebenbei treffen.
Ein kleiner Reset
Fünf Minuten nach dem Abendessen
Nach dem Abendessen räumen wir gemeinsam nur fünf Minuten auf, jeder bringt seine Sachen an ihren Platz, und danach ist Schluss, egal wie es aussieht, und es ist erstaunlich, wie viel in diesen paar Minuten passiert.
Weniger Suchen
Jedes Ding hat ein Zuhause
Wenn jedes Teil einen festen Platz hat, müssen wir nicht mehr überlegen, wohin es gehört, und auch die Kinder können ganz selbstständig mithelfen, weil sie genau wissen, wo ihre Sachen hingehören.
Kein Wäscheberg mehr
Eine Maschine am Tag
Statt am Wochenende vor einem riesigen Berg zu stehen, läuft bei uns jeden Tag eine Maschine, und das Aufhängen und Zusammenlegen ist so wenig, dass es ganz nebenbei passiert.
Mein Zuhause ist dadurch nicht perfekt geworden, und das soll es auch gar nicht sein, aber es fühlt sich so viel ruhiger an, und was mich am meisten berührt hat, ist, dass auch mein Kopf ruhiger geworden ist, sodass ich endlich wieder Energie habe für die Gespräche mit meinen Kindern, für das gemeinsame Lachen am Esstisch und für diese stillen Momente, in denen ich einfach nur da sein darf.
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Ein Gedanke für dich
Eine Frage, die alles verändert
Wenn ich dir heute eine Sache mitgeben darf, dann ist es diese eine Frage, die ich mir irgendwann gestellt habe und die so viel in mir bewegt hat: Wie viel Zeit kostet mich die Unordnung eigentlich wirklich?
Denn Unordnung kostet uns nicht nur die Minuten, in denen wir nach dem zweiten Schuh oder dem Autoschlüssel suchen, sie kostet uns auch Aufmerksamkeit, Energie und Gelassenheit, und genau diese Dinge brauchen wir so dringend für unsere Kinder und für uns selbst.
Du musst nicht perfekter werden, liebe Mama, du bist schon so viel mehr, als du denkst, du darfst einfach nur herausfinden, welche Dinge dir deine Kraft rauben, und dir Schritt für Schritt deine Zeit zurückholen, ganz sanft und in deinem eigenen Tempo.
Kostenlos für dich
Der Mama Zeitrechner
Genau aus dieser Frage ist mein Mama Zeitrechner entstanden. In ein paar Minuten siehst du, wie viele Stunden im Jahr dir zwischen Suchen, Hinterherräumen und Kopfchaos verloren gehen, und mit welchem ersten kleinen Schritt du sie dir zurückholst.
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Von Mama zu Mama, von Herzen,
deine Alin 🤍

