❀
Ganzheitlich gesund im Mama-Alltag
Was Zeolith ist, warum es in der Naturheilkunde so geschätzt wird, wie ich es in meinen Alltag eingebaut habe und warum es für mich ein Teil eines ganzheitlichen Wegs zu mehr Leichtigkeit ist.
Es war einer dieser Abende im Winter, an denen ich um halb zehn endlich auf dem Sofa saß, die Kinder schliefen, die Spülmaschine lief leise vor sich hin, und ich mich trotzdem so schwer und erschöpft gefühlt habe, als hätte ich den ganzen Tag Steine geschleppt, obwohl ich eigentlich gesund esse, viel draußen bin und mir wirklich Mühe gebe, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Körper einfach nicht mehr in seiner Mitte ist, ohne dass ich hätte sagen können, woran es liegt.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl, dieses Aufgeblähtsein am Abend, die Müdigkeit, die auch nach acht Stunden Schlaf nicht ganz verschwindet, und diese leise Sehnsucht danach, sich einfach wieder leicht und klar zu fühlen, so wie früher, bevor der Alltag mit Kindern, Haushalt und hundert Gedanken im Kopf alles ein bisschen schwerer gemacht hat.
An diesem Abend bin ich zum ersten Mal richtig über Zeolith gestolpert, dieses feine, hellgraue Pulver aus Vulkangestein, von dem mir eine Freundin schon so oft erzählt hatte, und ich weiß noch, wie ich dachte, dass es eigentlich wunderschön ist, dass die Natur uns etwas so Einfaches schenkt, und dass ich es zumindest ausprobieren möchte.
Heute, ein paar Monate später, gehört mein Zeolith-Glas am Abend ganz selbstverständlich zu meinem kleinen Ritual, und weil mich so viele von euch danach gefragt haben, möchte ich dir in diesem Beitrag erzählen, was Zeolith eigentlich ist, was die Forschung Spannendes darüber herausgefunden hat und wie ich es ganzheitlich in meinen Mama-Alltag eingebaut habe.
Ein Geschenk aus der Erde
Was Zeolith eigentlich ist
Zeolith ist ein natürliches Mineral, das vor Millionen von Jahren entstanden ist, als heiße Vulkanasche auf Meer- oder Süßwasser traf, und die Form, die wir zur Einnahme verwenden, heißt Klinoptilolith, in der Naturheilkunde wird sie oft auch einfach Urgesteinsmehl genannt.
Das Faszinierende an Zeolith ist seine Struktur, denn unter dem Mikroskop sieht es aus wie ein feines Gitter voller winziger Hohlräume und Kanäle, ein bisschen wie ein Schwamm aus Stein, und genau diese besondere Form ist der Grund, warum Zeolith seit Jahrzehnten überall dort eingesetzt wird, wo etwas gebunden und gereinigt werden soll, zum Beispiel bei der Aufbereitung von Trinkwasser.
In der Naturheilkunde wird Zeolith vor allem für den Darm geschätzt, denn das Pulver wird vom Körper nicht aufgenommen, sondern wandert ganz sanft durch den Verdauungstrakt, und viele Menschen nutzen es genau deshalb als natürliche Begleitung, wenn sie ihren Darm und damit ihren ganzen Körper wieder mehr in Balance bringen möchten.
❦
„Ganzheitliche Gesundheit beginnt im Darm, und manchmal sind es die einfachsten Dinge aus der Natur, die uns dabei begleiten.“
Darm, Mitte, Wohlbefinden
Warum der Darm für uns Mamas so wichtig ist
Je länger ich mich mit ganzheitlicher Gesundheit beschäftige, desto mehr verstehe ich, warum so viele Heilpraktikerinnen sagen, dass der Darm unsere eigentliche Mitte ist, denn dort sitzt ein großer Teil unseres Immunsystems, dort entscheidet sich, wie gut wir Nährstoffe aufnehmen, und über die sogenannte Darm-Hirn-Achse ist er sogar eng mit unserer Stimmung und unserem Stressempfinden verbunden.
Und wenn ich ehrlich bin, ist es kein Wunder, dass gerade wir Mamas so oft mit Blähungen, Müdigkeit und einem unruhigen Bauch kämpfen, denn wir essen nebenbei im Stehen, trinken zu wenig, schlafen zu kurz und tragen den ganzen Tag eine Verantwortung mit uns herum, die sich irgendwann eben auch im Bauch bemerkbar macht.
Genau hier setzt für mich ein ganzheitlicher Blick an, denn es geht nicht um eine einzige Wunderlösung, sondern darum, dem Körper an mehreren Stellen ein bisschen Entlastung zu schenken, und Zeolith ist für mich dabei ein kleiner, aber wertvoller Baustein geworden.
Spannende Erkenntnisse
Was die Forschung über Zeolith herausgefunden hat
Was mich besonders begeistert hat, ist, dass Zeolith nicht nur ein Geheimtipp unter Naturheilkunde-Fans ist, sondern dass sich auch Forscherinnen und Forscher immer mehr für dieses besondere Mineral interessieren, und ein paar dieser Ergebnisse möchte ich gern mit dir teilen.
Studie zur Darmbarriere
In einer placebokontrollierten Studie der Medizinischen Universität Graz (Lamprecht et al., 2015) nahmen sportlich aktive Erwachsene zwölf Wochen lang Klinoptilolith ein. In der Zeolith-Gruppe sank der Wert von Zonulin, einem Marker, der mit der Durchlässigkeit der Darmschleimhaut in Verbindung gebracht wird, und auch ein Entzündungsmarker verbesserte sich.
Gut verträglich
Eine große Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift Frontiers in Pharmacology (Kraljević Pavelić et al., 2018) hat die bisherigen Untersuchungen zu Klinoptilolith zusammengefasst und beschreibt das Mineral bei Mensch und Tier als gut verträglich. In Labor- und Tierstudien zeigte es eine ausgeprägte Fähigkeit, Stoffe wie Ammonium und bestimmte Schwermetalle an sich zu binden.
Ein uraltes Mineral, neu entdeckt
Ein italienisches Forschungsteam (Mastinu et al., 2019, Fachzeitschrift Molecules) beschreibt Klinoptilolith als Mineral mit therapeutischem Potenzial und fasst zusammen, wie vielseitig es in Studien untersucht wird, von der Darmgesundheit bis zur Bindung von Belastungen aus der Umwelt.
Für mich zeigen diese Ergebnisse vor allem eins, nämlich dass in diesem unscheinbaren grauen Pulver viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick denkt, und dass es sich lohnt, der Weisheit der Natur ein bisschen mehr zu vertrauen.
Ganz persönlich
Meine Erfahrung mit Zeolith
Ich habe mit einem halben Teelöffel am Abend angefangen, verrührt in einem großen Glas stillem Wasser, und ich erinnere mich noch genau, wie meine Große eines Abends in der Küchentür stand, eigentlich längst im Bett sein sollte und ganz ernst fragte, warum Mama denn Sand trinkt, und wie wir beide lachen mussten, als ich ihr erklärt habe, dass das ein ganz besonderer Stein aus einem Vulkan ist.
Nach ein paar Wochen habe ich gemerkt, dass sich etwas verändert, denn mein Bauch war abends viel ruhiger, dieses unangenehme Aufgeblähtsein nach dem Abendessen kam immer seltener, und ich hatte morgens das Gefühl, leichter in den Tag zu starten, mit einem klareren Kopf und ein bisschen mehr Energie für den ganz normalen Wahnsinn zwischen Frühstück, Kita und Arbeit.
Was ich dabei am meisten schätze, ist aber gar nicht nur das Pulver selbst, sondern das, was daraus entstanden ist, nämlich ein kleines Ritual am Abend, ein Moment, in dem ich ganz bewusst etwas nur für mich tue, das große Glas Wasser in der Hand, die Küche endlich still, und dieses gute Gefühl, mich einmal am Tag um mich selbst zu kümmern.
Mein Zeolith
Das Pulver, das ich selbst nehme
Ich nutze das Zeolith-Pulver (Klinoptilolith) von Nordic Pure. Mir war wichtig, dass es sehr fein vermahlen ist, aus reinem Klinoptilolith besteht und sich gut in Wasser einrühren lässt, und genau das hat mich überzeugt. Es hält bei mir lange, weil man nur wenig pro Tag braucht.
So einfach geht’s
So baue ich Zeolith in meinen Alltag ein
✓ Am Abend, mit Abstand zum Essen: Ich nehme mein Zeolith-Glas etwa zwei Stunden nach dem Abendessen, wenn die Kinder schlafen und ich endlich zur Ruhe komme.
✓ Klein anfangen: Ich habe mit einem halben Teelöffel begonnen und mich dann an die Menge auf der Packung herangetastet, so kann sich der Körper in Ruhe daran gewöhnen.
✓ Viel trinken: Ein großes Glas Wasser zum Pulver und über den Tag verteilt genug Wasser oder Kräutertee, das tut dem Darm ohnehin gut.
✓ Als Kur denken: Ich nehme Zeolith gern über ein paar Wochen als bewusste Kur, zum Beispiel im Frühling oder nach den Feiertagen, und mache dann wieder eine Pause.
Gut zu wissen
Weil Zeolith im Darm Stoffe bindet, nehme ich es immer mit mindestens zwei Stunden Abstand zu Medikamenten und Nahrungsergänzungen, das gilt auch für die Pille. In der Schwangerschaft, in der Stillzeit und für Kinder ist Zeolith nicht gedacht, und wenn du regelmäßig Medikamente nimmst oder eine Vorerkrankung hast, sprich vorher kurz mit deiner Ärztin oder Apotheke. Bitte lies auch die Packungsbeilage deines Produkts.
Ganzheitlich gedacht
Was meinen Körper außerdem leichter macht
Zeolith ist für mich kein Allheilmittel, sondern ein Baustein, und die größte Veränderung habe ich gespürt, als ich angefangen habe, meinen Körper an mehreren Stellen gleichzeitig liebevoll zu unterstützen, und genau diese kleinen Gewohnheiten möchte ich dir mitgeben.
Warmes Wasser am Morgen
Ein Glas warmes Wasser mit einem Spritzer Zitrone, noch bevor der Kaffee kommt, weckt die Verdauung ganz sanft.
Bitterstoffe
Rucola, Chicorée, Löwenzahn oder ein Bittertee nach dem Essen sind in der Naturheilkunde echte Lieblinge für Leber und Galle.
Futter für die Darmflora
Gemüse, Haferflocken, Leinsamen und fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Joghurt nähren die guten Bakterien.
Leberwickel am Abend
Ein warmes, feuchtes Tuch und eine Wärmflasche auf dem rechten Oberbauch, dazu zwanzig Minuten Ruhe, ein wunderbar wohltuendes Ritual.
Bewegung an der frischen Luft
Ein Spaziergang nach dem Essen, gern mit Kinderwagen oder Laufrad, bringt den Bauch und den Kopf in Schwung.
Weniger Druck im Kopf
Stress schlägt auf den Bauch, deshalb sind Pausen und ein leichterer Alltag für mich genauso wichtig wie das, was auf dem Teller liegt.
Und gerade dieser letzte Punkt ist mir so wichtig, denn wenn ich mich frage, warum ich mich an manchen Tagen so schwer fühle, dann liegt es oft nicht nur an dem, was ich esse, sondern auch an dem, was ich jeden Tag im Kopf mit mir herumtrage, an den hundert kleinen Dingen, die wir Mamas suchen, hinterherräumen und bloß nicht vergessen dürfen.
Kostenlos für dich
Der Mama Zeitrechner
Genau diese unsichtbare Last macht so müde: Der Mama Zeitrechner zeigt dir in ein paar Minuten, wie viele Stunden im Jahr zwischen Suchen, Hinterherräumen und Kopfchaos verloren gehen, und mit welchem ersten kleinen Schritt du sie dir zurückholst.
Ich hoffe, dieser Beitrag hat dich ein bisschen neugierig gemacht und dir Lust darauf, deinem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, ganz in deinem Tempo und auf deine Art, und wenn du selbst schon Erfahrungen mit Zeolith gesammelt hast, freue ich mich riesig, wenn du sie mir in die Kommentare schreibst.
~ ❀ ~
Von Mama zu Mama, von Herzen,
deine Alin 💚
Quellen
Lamprecht M. et al. (2015): Effects of zeolite supplementation on parameters of intestinal barrier integrity, inflammation, redoxbiology and performance in aerobically trained subjects. Journal of the International Society of Sports Nutrition 12:40.
Kraljević Pavelić S. et al. (2018): Critical Review on Zeolite Clinoptilolite Safety and Medical Applications in vivo. Frontiers in Pharmacology 9:1350.
Mastinu A. et al. (2019): Zeolite Clinoptilolite: Therapeutic Virtues of an Ancient Mineral. Molecules 24(8):1517.
Transparenz-Hinweis: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Dieser Beitrag beschreibt meine persönlichen Erfahrungen und ersetzt keine ärztliche Beratung.
